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Online-Video-Handbuch AutoCAD P&ID – Konfiguration
Ein P&ID-Projekt nach Firmenstandard konfigurieren: Klassen und Endverbindungen, Werkzeugpaletten, Symbole, Leitungen, Eigenschaften und Übernahmeregeln, Tag-Formate, Beschriftungen und Listen im Datenmanager. Passend zum Videokurs „P&ID Konfiguration“ – jeder Abschnitt zeigt die Einstellungen mit bewegten Bildern, ein Klick öffnet den Film mit Ton an der passenden Stelle.
Stand: 2026-10-28 · 10 Kapitel · 34 Abschnitte · bewegte Bilder ohne Ton
Kapitel 0 · Das Übungsprojekt1 Abschnitt
Kapitel 0 · Das Übungsprojekt
0.1 Das Übungsprojekt – ein P&ID-Projekt Schritt für Schritt einrichten
Sie möchten die Einrichtung an einem echten Projekt nachvollziehen. Durch dieses Handbuch zieht sich deshalb das Übungsprojekt [Projektnr]_Seminar_PID_Admin aus dem Seminar „Projekte einrichten“. Am Ende der passenden Abschnitte steht der Kasten Im Übungsprojekt mit den Werten, die Sie eingeben.
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Kapitel 1 · Grundlagen R&I-Fließschema1 Abschnitt
Kapitel 1 · Grundlagen R&I-Fließschema
1.1 Normen, Mess- und Regelstellen, Kennbuchstaben
Bevor Symbole, Klassen und Tag-Formate eingerichtet werden, legen Sie fest, nach welchen Regeln das R&I-Fließschema aufgebaut ist. Dieser Abschnitt fasst die Normgrundlagen für Fließschemata und für die Kennzeichnung von PLT-Stellen (im Programm: Instrumente) zusammen – sie bestimmen später Symbolbibliothek, Tag-Formate und Beschriftungen in der Projektkonfiguration.
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Kapitel 2 · Projektkonfiguration P&ID: Grundeinstellungen3 Abschnitte
Kapitel 2 · Projektkonfiguration P&ID: Grundeinstellungen
2.1 Aufbau der Projektkonfiguration und Klassendefinitionen
Alle Vorgaben eines P&ID-Projekts – Pfade, Zeichnungseinstellungen, Symbole, Eigenschaften, Tag-Formate und Beschriftungen – liegen in der Projektkonfiguration. Wer sie einrichtet, sollte ihren Aufbau kennen: drei Hauptbereiche und die Maske der Klassendefinition mit vier Teilen.
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Kapitel 2 · Projektkonfiguration P&ID: Grundeinstellungen
2.2 Endverbindungen (Anschlüsse) einrichten
Armaturen werden im R&I-Fließschema mit ihrer Verbindungsart dargestellt – geflanscht, geschweißt, geschraubt oder gemufft. In AutoCAD P&ID heißen diese Darstellungen Endverbindungen; sie werden in der Projektkonfiguration verwaltet und der Armatur im Datenmanager oder über das Kontextmenü zugewiesen.
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Kapitel 2 · Projektkonfiguration P&ID: Grundeinstellungen
2.3 Leitungseinstellungen und Leitungsfarben (P&ID Painter)
Wie sich Leitungen kreuzen, wie weit sie von Komponenten abstehen und in welcher Farbe sie erscheinen, wird zentral in der Projektkonfiguration festgelegt: in den Leitungseinstellungen und in den Farbstilen des P&ID Painter.
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Kapitel 3 · Werkzeugpaletten1 Abschnitt
Kapitel 3 · Werkzeugpaletten
3.1 Eigene Werkzeugpaletten aufbauen und sichern
Werkzeugpaletten sind das tägliche Werkzeug des Planungsteams: Was dort liegt, wird gezeichnet. Eine eigene, schlanke Palettengruppe mit den freigegebenen Symbolen des Projekts beschleunigt die Arbeit und verhindert, dass nicht konfigurierte Symbole verwendet werden. Vor jeder Änderung steht die Sicherung.
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Kapitel 4 · Symboldefinition9 Abschnitte
Kapitel 4 · Symboldefinition
4.1 Speicherorte, projSymbolStyle.dwg und Layer
Jedes Symbol im R&I-Fließschema ist ein AutoCAD-Block, der einer Klasse in der Projektkonfiguration zugeordnet ist. Bevor Sie Symbole ändern oder ergänzen, sollten Sie wissen, wo diese Blöcke liegen – und dass auch die Layer für Symbole in derselben Datei angelegt werden: der projSymbolStyle.dwg des Projekts.
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Kapitel 4 · Symboldefinition
4.2 Symbol zuweisen und neue Klasse anlegen
Passt ein vorhandenes Symbol aus der Bibliothek, genügt es, dieses einer Klasse zuzuweisen – oder eine neue Unterklasse anzulegen, die die Eigenschaften der übergeordneten Klasse übernimmt.
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Kapitel 4 · Symboldefinition
4.3 Eigene Symbole im Blockeditor
Findet sich in der Bibliothek kein passendes Symbol, zeichnen Sie es selbst. Damit AutoCAD P&ID den Block als Symbol verwenden kann, braucht er einen definierten Einfügepunkt und benannte Anschlusspunkte.
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Kapitel 4 · Symboldefinition
4.4 Symboleinstellungen für Behälter, Stutzen und Pumpen
Unter Symbol bearbeiten… legt jede Klasse fest, wie sich ihr Symbol beim Einsetzen verhält: Skalierung, Drehen, Kennzeichnung (Tag), Verbindung mit der Leitung und automatische Stutzen. Am Beispiel von Behälter, Stutzen und Pumpe zeigt dieser Abschnitt die wichtigsten Einstellungen.
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Kapitel 4 · Symboldefinition
4.5 Beispiel: Behälter korrigieren
Sie möchten ein mitgeliefertes Behältersymbol an Ihre Darstellung nach Norm anpassen, ohne das Original zu verändern. Im Beispiel wird der Behälter überarbeitet, unter neuem Namen gespeichert, einer eigenen Klasse zugewiesen und in die Werkzeugpalette übernommen.
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Kapitel 4 · Symboldefinition
4.6 Armaturen, Reduzierungen und Instrumente
Armaturen, Reduzierungen und PLT-Stellen (im Programm: Instrumente) haben eigene Besonderheiten in der Symboldefinition: flussrichtungsabhängige Darstellung, Segmentunterbrechung beim Nennweitenwechsel und parametrische Blöcke mit Beschriftungstexten aus der Datenbank.
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Kapitel 4 · Symboldefinition
4.7 Antriebe und Symbolliste
Stellantriebe (im Programm: Aktuatoren) sind in AutoCAD P&ID nicht-technische Elemente: Sie werden auf ein Stellventil (im Programm: Steuerventil) gesetzt und bilden mit ihm eine Gruppe. Eigene Antriebe und Symbole, die mit einem Eigenschaftswert wechseln (Symbolliste), richten Sie in der Projektkonfiguration ein.
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Kapitel 4 · Symboldefinition
4.8 Rohrklassengrenzen, Liefergrenzen und Trenner
Rohrklassenwechsel (im Programm: Rohrklassengrenze) und Liefergrenzen werden im R&I-Fließschema mit eigenen Symbolen markiert. In AutoCAD P&ID sind das nicht-technische Elemente, die in die Leitung gesetzt werden und sie in zwei Segmente teilen – beschriftet mit der Rohrklasse beider Seiten.
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Kapitel 4 · Symboldefinition
4.9 Verweispfeile und Flussrichtungspfeil anpassen
Ein Blattverweis (im Programm: Zeichnungsverweispfeil) zeigt, auf welchem Blatt eine Rohrleitung weitergeht. Damit der Pfeil die Nummer der verknüpften Zeichnung anzeigt und nicht die eigene, passen Sie den Beschriftungsblock in der Projektkonfiguration an. Zusätzlich lässt sich ein Kommentarverweispfeil mit freiem Text anlegen.
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Kapitel 5 · Leitungen und Baugruppen3 Abschnitte
Kapitel 5 · Leitungen und Baugruppen
5.1 Rohrleitungssegmente und Linientypen anlegen
Eigene Leitungsarten – etwa je Medium eine Produkt-, Dampf- oder Wasserleitung – legen Sie als neue Klasse unter den Rohrleitungssegmenten an. Farbe, Layer und Linientyp kommen aus der Projektkonfiguration und der Basiskonfigurationsdatei projSymbolStyle.dwg; die fertige Leitung landet in der Werkzeugpalette.
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Kapitel 5 · Leitungen und Baugruppen
5.2 Signalleitungen konfigurieren
Wirklinien (im Programm: Signalleitungen) verbinden PLT-Stellen mit Stellgeräten und untereinander. Wie die Rohrleitungssegmente werden sie als Klassen in der Projektkonfiguration angelegt und zu einer Signalleitungsgruppe zusammengefasst.
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Kapitel 5 · Leitungen und Baugruppen
5.3 Baugruppe erstellen und in Werkzeugpalette einfügen
Kombinationen, die immer wieder vorkommen – etwa eine Leitung mit Pumpe, Rückschlagklappe und exzentrischer Reduzierung –, legen Sie einmal als Block an und stellen sie über eine eigene Werkzeugpalette im Projekt bereit.
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Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln4 Abschnitte
Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln
6.1 Eigenschaften anlegen: Typen und Namensregeln
Eigene Felder (im Programm: Eigenschaften) erweitern die Klassen um Daten, die Ihr Kennzeichnungssystem oder Ihre Listen brauchen. Vor dem Anlegen entscheiden Sie Typ, internen Namen und die Ebene in der Klassenhierarchie – der Typ lässt sich später nicht mehr ändern.
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Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln
6.2 Zentrale Felder für die Nummerierung
Die Bestandteile Ihres Kennzeichens – z. B. Anlagenbereich, Kennung und Nummer – legen Sie als zentrale Felder auf der Ebene Technische Elemente an. Die Rohrleitungsgruppe erbt diese Felder nicht; für sie sind die Felder separat anzulegen.
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Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln
6.3 Berechnete Eigenschaft
Eine berechnete Eigenschaft bildet ihren Wert aus anderen Feldern. Typischer Einsatz: ein zweites Kennzeichen – z. B. ein Projekt-Tag der Auftrag gebenden Firma neben dem eigenen – das aus den Level-Feldern zusammengesetzt wird und in allen klassenübergreifenden Listen erscheint.
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Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln
6.4 Übernahmeregeln definieren, verketten und aktualisieren
Übernahmeregeln verweisen auf ein anderes Element und holen von dort ausgewählte Eigenschaften. So geben z. B. alle Stutzen in den Berichten an, an welchem Apparat sie angeschlossen sind. Verkettet ergeben sich daraus Stutzen- oder Anschlusslisten.
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Kapitel 7 · Tag-Formate4 Abschnitte
Kapitel 7 · Tag-Formate
7.1 Tag-Format aufbauen und automatisch nummerieren
Das Tag-Format legt fest, aus welchen Teilen das Kennzeichen (im Programm: Tag) einer Klasse besteht: Klasseneigenschaften, Zeichnungs- und Projekteigenschaften, Ausdrücke und Trennzeichen. Mit einem Zähler im Ausdruck lässt sich die Nummer automatisch vergeben.
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Kapitel 7 · Tag-Formate
7.2 Rohrleitungsgruppen- und Segment-Tag mit Trennzeichen
Der eigentliche Tag einer Rohrleitung sitzt an der Rohrleitungsgruppe; das Segment bildet seinen Tag daraus. Wird das Format geändert – z. B. die feste Länge der Nummer von 2 auf 3 –, ziehen Sie Gruppe, Segment und alle Beschriftungsblöcke in der richtigen Reihenfolge nach – dieser Abschnitt zeigt, wie.
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Kapitel 7 · Tag-Formate
7.3 Tags für Armaturen, Instrumente, Spezialelemente und Stutzen
Nach Apparaten und Rohrleitungen erhalten auch In-Line-Objekte, Instrumente, Spezialelemente und Stutzen eigene Tag-Formate. Beim Stutzen gehören zusätzlich die passende Beschriftung und ihre Zuordnung zur Klasse dazu.
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Kapitel 7 · Tag-Formate
7.4 Formatzeichenfolgen: Syntax für Tag- und Beschriftungsformate
Sie möchten verstehen, was hinter den Tag- und Beschriftungsformaten steckt, etwa um Formate von Hand zu prüfen oder per Programm zu erzeugen. Die Dialoge Tag-Format zuweisen und Beschriftungsformat zuweisen erzeugen eine Formatzeichenfolge mit fester Syntax.
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Kapitel 8 · Beschriftungen5 Abschnitte
Kapitel 8 · Beschriftungen
8.1 Beschriftungen anlegen: Grundlagen
Eine Beschriftung zeigt Eigenschaften eines Objekts in der Zeichnung an – sie liest Daten, sie erzeugt keine. Grundlage ist ein Beschriftungsstil je Klasse, der auf einem Block mit Attributen beruht; über Beschriftungsformat zuweisen legen Sie fest, welche Eigenschaften erscheinen. In Plant 3D werden Beschriftungsstile nur für Ortho-Zeichnungen verwendet.
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Kapitel 8 · Beschriftungen
8.2 Apparatebeschriftung und Infoblock
Ein Infoblock fasst die wichtigsten Daten eines Apparats – Kennzeichen, Beschreibung, Werkstoff, Bemerkung – in einer kleinen Tabelle am Symbol zusammen. In AutoCAD P&ID ist er eine Beschriftung, die Sie einmal für die Klasse Apparate als Vorlage anlegen und dann für die Unterklassen (z. B. Brechwerke) abwandeln.
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Kapitel 8 · Beschriftungen
8.3 Rohrleitungsbeschriftung, Rohrleitungsfahne und Gefälle
Rohrleitungen tragen im R&I-Fließschema ihre Rohrleitungsnummer, oft zusammen mit DN (Nennweite), Rohrklasse und Medium. Wie diese Beschriftung aussieht – ein- oder zweizeilig, als Fahne, mit Gefälleangabe –, legen Sie in der Projektkonfiguration je Klasse fest.
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Kapitel 8 · Beschriftungen
8.4 Beschriftung von Armaturen, Instrumenten und Stutzen
Armaturen, In-Line-Instrumente und Stutzen werden in großer Zahl gesetzt – ihre Beschriftung sollte deshalb automatisch und an der richtigen Stelle erscheinen. Das Prinzip ist bei allen gleich: Beschriftungsformat für die Klasse anlegen, Position festlegen, Block anpassen.
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Kapitel 8 · Beschriftungen
8.5 Dynamische Blöcke in Beschriftungen: lineare Parameter, TotalX und TotalY
Sie möchten, dass Rahmen und Unterstreichungen einer Beschriftung mit dem Text mitwachsen. AutoCAD P&ID nutzt dafür dynamische Blöcke: Ein linearer Parameter mit dem Namen der Formatzeichenfolge erhält in jeder Beschriftung die Breite des ausgewerteten Textes.
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Kapitel 9 · Datenmanager und Listen3 Abschnitte
Kapitel 9 · Datenmanager und Listen
9.1 Benutzerdefinierte Ansichten im Datenmanager
Benutzerdefinierte Ansichten ordnen die Projektdaten im Datenmanager nach eigenen Kriterien – etwa alle Handventile nach Rohrklasse und DN oder alle Apparate nach Antriebsart. Sie eignen sich als Listen und als Prüfansichten, um Fehler im Projekt schnell zu finden.
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Kapitel 9 · Datenmanager und Listen
9.2 Stückliste exportieren und Daten-Export-Definition
Für einfache Listen exportieren Sie den Inhalt des Datenmanagers nach Excel. Welche Klassen und Felder dabei herausgeschrieben werden und unter welchem Namen, legen Sie in einer Daten-Export-Definition (im Programm: Export- und Importeinstellungen) fest.
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Kapitel 9 · Datenmanager und Listen
9.3 Projektberichte: P&ID mit 3D-Informationen kombinieren
Projektberichte sind vordefinierte Listen im Datenmanager, die Sie in der Projektkonfiguration anlegen. Sie können Eigenschaften aus P&ID und Plant 3D in einer Liste zusammenführen – etwa eine Apparateliste mit Daten aus Schema und Modell. Ein Projektbericht basiert immer auf einer Objektart (z. B. Apparate, Armaturen, Leitungen) – verschiedene Listen lassen sich nicht mischen. Er funktioniert nur für Objekte, die im P&ID vorhanden sind; reine 3D-Objekte erfasst er nicht.
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Programm und Fachsprache
Begriffe
In Klick-Schritten steht der Programmbegriff genau so, wie er auf dem Bildschirm erscheint (fett). In Erklärungen und Hintergrund steht der verfahrenstechnische Fachbegriff; beim ersten Vorkommen folgt der Programmbegriff in Klammern. Schreibweise im Handbuch: In-Line-Objekt, Fitting/Fittings, Tag.
| Im Programm | Fachbegriff | Norm |
|---|---|---|
| Steuerventil / Steuerarmatur | Stellventil (Stellglied); mit Antrieb: Stellgerät | DIN EN 60534 |
| Aktuator | Stellantrieb (pneumatisch, elektrisch, hydraulisch) | DIN EN 60534 |
| Ausrüstung / Equipment | Apparat (Behälter, Kolonne, Wärmeübertrager) bzw. Maschine (Pumpe, Verdichter) | EN ISO 10628 |
| Aggregat (in Leitung gesetzt) | Maschine (Pumpe, Verdichter, Gebläse) | |
| Leitungssegment / Rohrleitungssegment / SLinie / schematische Linie | Abschnitt einer Rohrleitung (Fließlinie) im Fließschema | EN ISO 10628 |
| Primäres Leitungssegment | Hauptfließlinie (Prozessleitung) | EN ISO 10628 |
| Sekundäres Leitungssegment / Nebenleitung | Nebenfließlinie (z. B. Hilfs- oder Versorgungsleitung) | EN ISO 10628 |
| Signalleitung / Steuerleitung | Wirklinie (Signalverbindung der PLT) | EN ISO 10628, EN IEC 62424 |
| Rohrleitungsgruppe / Leitungsgruppe / SLinien-Gruppe | Rohrleitung mit eigener Rohrleitungsnummer (von Apparat zu Apparat) | |
| Tag | Kennzeichen (Anlagen-/Betriebsmittelkennzeichnung, z. B. KKS, IEC 81346) | IEC 81346, VGB-KKS |
| Messkreis / Messkreisnummer | PLT-Stelle / PLT-Stellennummer (früher EMSR-Stelle) | EN IEC 62424 |
| Instrument / Inline-Instrument | PLT-Stelle bzw. Messgerät in der Rohrleitung | EN IEC 62424 |
| In-Line-Objekt / Inline-Objekt | Rohrleitungseinbau: Armatur, Formstück, Messgerät in der Leitung | |
| Fitting / Fittings / Fittinge | Formstück (Bogen, T-Stück, Reduzierstück, Flansch) | |
| Reduzierung | Reduzierstück (konzentrisch / exzentrisch) | EN 10253 |
| Handventil | handbetätigte Armatur (Absperr- oder Drosselarmatur) | |
| Rückschlagventil | Rückschlagarmatur (Rückschlagventil, -klappe); Rückflussverhinderer | |
| Zeichnungsverweispfeil / Off-Page-Connector | Blattverweis (Fortsetzung auf anderem Blatt) | |
| Rohrklassengrenze | Rohrklassenwechsel | |
| Liefergrenze | Liefer- bzw. Leistungsgrenze (Schnittstelle zwischen Lieferumfängen) | |
| Rohrklasse (Spec) | Rohrleitungsklasse: festgelegte Kombination aus Werkstoff, Druckstufe und Bauteilen | |
| Nennweite | Nennweite DN | EN ISO 6708 |
| Medium | Fördermedium / Fluid (mit Mediumcode) | |
| Validierung | Konsistenzprüfung der Schemadaten | |
| Übernahmeregeln | automatische Übernahme von Eigenschaften (z. B. Nennweite vom Stutzen auf die Leitung) | |
| Datenmanager | Tabellenansicht aller Projektdaten (Grundlage für Listen) |
Fachlich verantwortlich: A. Seitz, Geschäftsführer der A. Seitz Ingenieur GmbH (Anlagenplanung, AutoCAD Plant 3D)