Software und Anwendung für AutoCAD Plant 3D · Autodesk Authorized Training Center · Frankfurt am Main +49 69 9450725-0 · vertrieb@seitz-ingenieure.de
Zum Hauptinhalt springen

Online-Video-Handbuch · Lernen

Online-Video-Handbuch AutoCAD P&ID – Konfiguration

Ein P&ID-Projekt nach Firmenstandard konfigurieren: Klassen und Endverbindungen, Werkzeugpaletten, Symbole, Leitungen, Eigenschaften und Übernahmeregeln, Tag-Formate, Beschriftungen und Listen im Datenmanager. Passend zum Videokurs „P&ID Konfiguration“ – jeder Abschnitt zeigt die Einstellungen mit bewegten Bildern, ein Klick öffnet den Film mit Ton an der passenden Stelle.

Stand: 2026-10-28 · 10 Kapitel · 34 Abschnitte · bewegte Bilder ohne Ton

Mit kostenlosem Kundenkonto lesen Sie Kapitel 0 und 1 vollständig – mit Clips zu jedem Schritt. Das ganze Online-Video-Handbuch gibt es im Themenpaket P&ID / Plant 3D Einrichten bzw. im Gesamtpaket Online-Handbücher. Kostenloses KundenkontoAnmelden
Kapitel 0 · Das Übungsprojekt1 Abschnitt

Kapitel 0 · Das Übungsprojekt

0.1 Das Übungsprojekt – ein P&ID-Projekt Schritt für Schritt einrichten

Sie möchten die Einrichtung an einem echten Projekt nachvollziehen. Durch dieses Handbuch zieht sich deshalb das Übungsprojekt [Projektnr]_Seminar_PID_Admin aus dem Seminar „Projekte einrichten“. Am Ende der passenden Abschnitte steht der Kasten Im Übungsprojekt mit den Werten, die Sie eingeben.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 1 · Grundlagen R&I-Fließschema1 Abschnitt

Kapitel 1 · Grundlagen R&I-Fließschema

1.1 Normen, Mess- und Regelstellen, Kennbuchstaben

Bevor Symbole, Klassen und Tag-Formate eingerichtet werden, legen Sie fest, nach welchen Regeln das R&I-Fließschema aufgebaut ist. Dieser Abschnitt fasst die Normgrundlagen für Fließschemata und für die Kennzeichnung von PLT-Stellen (im Programm: Instrumente) zusammen – sie bestimmen später Symbolbibliothek, Tag-Formate und Beschriftungen in der Projektkonfiguration.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 2 · Projektkonfiguration P&ID: Grundeinstellungen3 Abschnitte

Kapitel 2 · Projektkonfiguration P&ID: Grundeinstellungen

2.1 Aufbau der Projektkonfiguration und Klassendefinitionen

Alle Vorgaben eines P&ID-Projekts – Pfade, Zeichnungseinstellungen, Symbole, Eigenschaften, Tag-Formate und Beschriftungen – liegen in der Projektkonfiguration. Wer sie einrichtet, sollte ihren Aufbau kennen: drei Hauptbereiche und die Maske der Klassendefinition mit vier Teilen.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 2 · Projektkonfiguration P&ID: Grundeinstellungen

2.2 Endverbindungen (Anschlüsse) einrichten

Armaturen werden im R&I-Fließschema mit ihrer Verbindungsart dargestellt – geflanscht, geschweißt, geschraubt oder gemufft. In AutoCAD P&ID heißen diese Darstellungen Endverbindungen; sie werden in der Projektkonfiguration verwaltet und der Armatur im Datenmanager oder über das Kontextmenü zugewiesen.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 2 · Projektkonfiguration P&ID: Grundeinstellungen

2.3 Leitungseinstellungen und Leitungsfarben (P&ID Painter)

Wie sich Leitungen kreuzen, wie weit sie von Komponenten abstehen und in welcher Farbe sie erscheinen, wird zentral in der Projektkonfiguration festgelegt: in den Leitungseinstellungen und in den Farbstilen des P&ID Painter.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 3 · Werkzeugpaletten1 Abschnitt

Kapitel 3 · Werkzeugpaletten

3.1 Eigene Werkzeugpaletten aufbauen und sichern

Werkzeugpaletten sind das tägliche Werkzeug des Planungsteams: Was dort liegt, wird gezeichnet. Eine eigene, schlanke Palettengruppe mit den freigegebenen Symbolen des Projekts beschleunigt die Arbeit und verhindert, dass nicht konfigurierte Symbole verwendet werden. Vor jeder Änderung steht die Sicherung.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 4 · Symboldefinition9 Abschnitte

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.1 Speicherorte, projSymbolStyle.dwg und Layer

Jedes Symbol im R&I-Fließschema ist ein AutoCAD-Block, der einer Klasse in der Projektkonfiguration zugeordnet ist. Bevor Sie Symbole ändern oder ergänzen, sollten Sie wissen, wo diese Blöcke liegen – und dass auch die Layer für Symbole in derselben Datei angelegt werden: der projSymbolStyle.dwg des Projekts.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.2 Symbol zuweisen und neue Klasse anlegen

Passt ein vorhandenes Symbol aus der Bibliothek, genügt es, dieses einer Klasse zuzuweisen – oder eine neue Unterklasse anzulegen, die die Eigenschaften der übergeordneten Klasse übernimmt.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.3 Eigene Symbole im Blockeditor

Findet sich in der Bibliothek kein passendes Symbol, zeichnen Sie es selbst. Damit AutoCAD P&ID den Block als Symbol verwenden kann, braucht er einen definierten Einfügepunkt und benannte Anschlusspunkte.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.4 Symboleinstellungen für Behälter, Stutzen und Pumpen

Unter Symbol bearbeiten… legt jede Klasse fest, wie sich ihr Symbol beim Einsetzen verhält: Skalierung, Drehen, Kennzeichnung (Tag), Verbindung mit der Leitung und automatische Stutzen. Am Beispiel von Behälter, Stutzen und Pumpe zeigt dieser Abschnitt die wichtigsten Einstellungen.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.5 Beispiel: Behälter korrigieren

Sie möchten ein mitgeliefertes Behältersymbol an Ihre Darstellung nach Norm anpassen, ohne das Original zu verändern. Im Beispiel wird der Behälter überarbeitet, unter neuem Namen gespeichert, einer eigenen Klasse zugewiesen und in die Werkzeugpalette übernommen.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.6 Armaturen, Reduzierungen und Instrumente

Armaturen, Reduzierungen und PLT-Stellen (im Programm: Instrumente) haben eigene Besonderheiten in der Symboldefinition: flussrichtungsabhängige Darstellung, Segmentunterbrechung beim Nennweitenwechsel und parametrische Blöcke mit Beschriftungstexten aus der Datenbank.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.7 Antriebe und Symbolliste

Stellantriebe (im Programm: Aktuatoren) sind in AutoCAD P&ID nicht-technische Elemente: Sie werden auf ein Stellventil (im Programm: Steuerventil) gesetzt und bilden mit ihm eine Gruppe. Eigene Antriebe und Symbole, die mit einem Eigenschaftswert wechseln (Symbolliste), richten Sie in der Projektkonfiguration ein.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.8 Rohrklassengrenzen, Liefergrenzen und Trenner

Rohrklassenwechsel (im Programm: Rohrklassengrenze) und Liefergrenzen werden im R&I-Fließschema mit eigenen Symbolen markiert. In AutoCAD P&ID sind das nicht-technische Elemente, die in die Leitung gesetzt werden und sie in zwei Segmente teilen – beschriftet mit der Rohrklasse beider Seiten.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 4 · Symboldefinition

4.9 Verweispfeile und Flussrichtungspfeil anpassen

Ein Blattverweis (im Programm: Zeichnungsverweispfeil) zeigt, auf welchem Blatt eine Rohrleitung weitergeht. Damit der Pfeil die Nummer der verknüpften Zeichnung anzeigt und nicht die eigene, passen Sie den Beschriftungsblock in der Projektkonfiguration an. Zusätzlich lässt sich ein Kommentarverweispfeil mit freiem Text anlegen.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 5 · Leitungen und Baugruppen3 Abschnitte

Kapitel 5 · Leitungen und Baugruppen

5.1 Rohrleitungssegmente und Linientypen anlegen

Eigene Leitungsarten – etwa je Medium eine Produkt-, Dampf- oder Wasserleitung – legen Sie als neue Klasse unter den Rohrleitungssegmenten an. Farbe, Layer und Linientyp kommen aus der Projektkonfiguration und der Basiskonfigurationsdatei projSymbolStyle.dwg; die fertige Leitung landet in der Werkzeugpalette.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 5 · Leitungen und Baugruppen

5.2 Signalleitungen konfigurieren

Wirklinien (im Programm: Signalleitungen) verbinden PLT-Stellen mit Stellgeräten und untereinander. Wie die Rohrleitungssegmente werden sie als Klassen in der Projektkonfiguration angelegt und zu einer Signalleitungsgruppe zusammengefasst.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 5 · Leitungen und Baugruppen

5.3 Baugruppe erstellen und in Werkzeugpalette einfügen

Kombinationen, die immer wieder vorkommen – etwa eine Leitung mit Pumpe, Rückschlagklappe und exzentrischer Reduzierung –, legen Sie einmal als Block an und stellen sie über eine eigene Werkzeugpalette im Projekt bereit.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln4 Abschnitte

Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln

6.1 Eigenschaften anlegen: Typen und Namensregeln

Eigene Felder (im Programm: Eigenschaften) erweitern die Klassen um Daten, die Ihr Kennzeichnungssystem oder Ihre Listen brauchen. Vor dem Anlegen entscheiden Sie Typ, internen Namen und die Ebene in der Klassenhierarchie – der Typ lässt sich später nicht mehr ändern.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln

6.2 Zentrale Felder für die Nummerierung

Die Bestandteile Ihres Kennzeichens – z. B. Anlagenbereich, Kennung und Nummer – legen Sie als zentrale Felder auf der Ebene Technische Elemente an. Die Rohrleitungsgruppe erbt diese Felder nicht; für sie sind die Felder separat anzulegen.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln

6.3 Berechnete Eigenschaft

Eine berechnete Eigenschaft bildet ihren Wert aus anderen Feldern. Typischer Einsatz: ein zweites Kennzeichen – z. B. ein Projekt-Tag der Auftrag gebenden Firma neben dem eigenen – das aus den Level-Feldern zusammengesetzt wird und in allen klassenübergreifenden Listen erscheint.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 6 · Eigenschaften und Übernahmeregeln

6.4 Übernahmeregeln definieren, verketten und aktualisieren

Übernahmeregeln verweisen auf ein anderes Element und holen von dort ausgewählte Eigenschaften. So geben z. B. alle Stutzen in den Berichten an, an welchem Apparat sie angeschlossen sind. Verkettet ergeben sich daraus Stutzen- oder Anschlusslisten.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 7 · Tag-Formate4 Abschnitte

Kapitel 7 · Tag-Formate

7.1 Tag-Format aufbauen und automatisch nummerieren

Das Tag-Format legt fest, aus welchen Teilen das Kennzeichen (im Programm: Tag) einer Klasse besteht: Klasseneigenschaften, Zeichnungs- und Projekteigenschaften, Ausdrücke und Trennzeichen. Mit einem Zähler im Ausdruck lässt sich die Nummer automatisch vergeben.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 7 · Tag-Formate

7.2 Rohrleitungsgruppen- und Segment-Tag mit Trennzeichen

Der eigentliche Tag einer Rohrleitung sitzt an der Rohrleitungsgruppe; das Segment bildet seinen Tag daraus. Wird das Format geändert – z. B. die feste Länge der Nummer von 2 auf 3 –, ziehen Sie Gruppe, Segment und alle Beschriftungsblöcke in der richtigen Reihenfolge nach – dieser Abschnitt zeigt, wie.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 7 · Tag-Formate

7.3 Tags für Armaturen, Instrumente, Spezialelemente und Stutzen

Nach Apparaten und Rohrleitungen erhalten auch In-Line-Objekte, Instrumente, Spezialelemente und Stutzen eigene Tag-Formate. Beim Stutzen gehören zusätzlich die passende Beschriftung und ihre Zuordnung zur Klasse dazu.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 7 · Tag-Formate

7.4 Formatzeichenfolgen: Syntax für Tag- und Beschriftungsformate

Sie möchten verstehen, was hinter den Tag- und Beschriftungsformaten steckt, etwa um Formate von Hand zu prüfen oder per Programm zu erzeugen. Die Dialoge Tag-Format zuweisen und Beschriftungsformat zuweisen erzeugen eine Formatzeichenfolge mit fester Syntax.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 8 · Beschriftungen5 Abschnitte

Kapitel 8 · Beschriftungen

8.1 Beschriftungen anlegen: Grundlagen

Eine Beschriftung zeigt Eigenschaften eines Objekts in der Zeichnung an – sie liest Daten, sie erzeugt keine. Grundlage ist ein Beschriftungsstil je Klasse, der auf einem Block mit Attributen beruht; über Beschriftungsformat zuweisen legen Sie fest, welche Eigenschaften erscheinen. In Plant 3D werden Beschriftungsstile nur für Ortho-Zeichnungen verwendet.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 8 · Beschriftungen

8.2 Apparatebeschriftung und Infoblock

Ein Infoblock fasst die wichtigsten Daten eines Apparats – Kennzeichen, Beschreibung, Werkstoff, Bemerkung – in einer kleinen Tabelle am Symbol zusammen. In AutoCAD P&ID ist er eine Beschriftung, die Sie einmal für die Klasse Apparate als Vorlage anlegen und dann für die Unterklassen (z. B. Brechwerke) abwandeln.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 8 · Beschriftungen

8.3 Rohrleitungsbeschriftung, Rohrleitungsfahne und Gefälle

Rohrleitungen tragen im R&I-Fließschema ihre Rohrleitungsnummer, oft zusammen mit DN (Nennweite), Rohrklasse und Medium. Wie diese Beschriftung aussieht – ein- oder zweizeilig, als Fahne, mit Gefälleangabe –, legen Sie in der Projektkonfiguration je Klasse fest.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 8 · Beschriftungen

8.4 Beschriftung von Armaturen, Instrumenten und Stutzen

Armaturen, In-Line-Instrumente und Stutzen werden in großer Zahl gesetzt – ihre Beschriftung sollte deshalb automatisch und an der richtigen Stelle erscheinen. Das Prinzip ist bei allen gleich: Beschriftungsformat für die Klasse anlegen, Position festlegen, Block anpassen.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 8 · Beschriftungen

8.5 Dynamische Blöcke in Beschriftungen: lineare Parameter, TotalX und TotalY

Sie möchten, dass Rahmen und Unterstreichungen einer Beschriftung mit dem Text mitwachsen. AutoCAD P&ID nutzt dafür dynamische Blöcke: Ein linearer Parameter mit dem Namen der Formatzeichenfolge erhält in jeder Beschriftung die Breite des ausgewerteten Textes.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Kapitel 9 · Datenmanager und Listen3 Abschnitte

Kapitel 9 · Datenmanager und Listen

9.1 Benutzerdefinierte Ansichten im Datenmanager

Benutzerdefinierte Ansichten ordnen die Projektdaten im Datenmanager nach eigenen Kriterien – etwa alle Handventile nach Rohrklasse und DN oder alle Apparate nach Antriebsart. Sie eignen sich als Listen und als Prüfansichten, um Fehler im Projekt schnell zu finden.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 9 · Datenmanager und Listen

9.2 Stückliste exportieren und Daten-Export-Definition

Für einfache Listen exportieren Sie den Inhalt des Datenmanagers nach Excel. Welche Klassen und Felder dabei herausgeschrieben werden und unter welchem Namen, legen Sie in einer Daten-Export-Definition (im Programm: Export- und Importeinstellungen) fest.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

Kapitel 9 · Datenmanager und Listen

9.3 Projektberichte: P&ID mit 3D-Informationen kombinieren

Projektberichte sind vordefinierte Listen im Datenmanager, die Sie in der Projektkonfiguration anlegen. Sie können Eigenschaften aus P&ID und Plant 3D in einer Liste zusammenführen – etwa eine Apparateliste mit Daten aus Schema und Modell. Ein Projektbericht basiert immer auf einer Objektart (z. B. Apparate, Armaturen, Leitungen) – verschiedene Listen lassen sich nicht mischen. Er funktioniert nur für Objekte, die im P&ID vorhanden sind; reine 3D-Objekte erfasst er nicht.

🔒 Schritte, Bilder, typische Fehler und Hinweise nach Freischaltung.

↑ Inhalt

Programm und Fachsprache

Begriffe

In Klick-Schritten steht der Programmbegriff genau so, wie er auf dem Bildschirm erscheint (fett). In Erklärungen und Hintergrund steht der verfahrenstechnische Fachbegriff; beim ersten Vorkommen folgt der Programmbegriff in Klammern. Schreibweise im Handbuch: In-Line-Objekt, Fitting/Fittings, Tag.

Im ProgrammFachbegriffNorm
Steuerventil / SteuerarmaturStellventil (Stellglied); mit Antrieb: StellgerätDIN EN 60534
AktuatorStellantrieb (pneumatisch, elektrisch, hydraulisch)DIN EN 60534
Ausrüstung / EquipmentApparat (Behälter, Kolonne, Wärmeübertrager) bzw. Maschine (Pumpe, Verdichter)EN ISO 10628
Aggregat (in Leitung gesetzt)Maschine (Pumpe, Verdichter, Gebläse)
Leitungssegment / Rohrleitungssegment / SLinie / schematische LinieAbschnitt einer Rohrleitung (Fließlinie) im FließschemaEN ISO 10628
Primäres LeitungssegmentHauptfließlinie (Prozessleitung)EN ISO 10628
Sekundäres Leitungssegment / NebenleitungNebenfließlinie (z. B. Hilfs- oder Versorgungsleitung)EN ISO 10628
Signalleitung / SteuerleitungWirklinie (Signalverbindung der PLT)EN ISO 10628, EN IEC 62424
Rohrleitungsgruppe / Leitungsgruppe / SLinien-GruppeRohrleitung mit eigener Rohrleitungsnummer (von Apparat zu Apparat)
TagKennzeichen (Anlagen-/Betriebsmittelkennzeichnung, z. B. KKS, IEC 81346)IEC 81346, VGB-KKS
Messkreis / MesskreisnummerPLT-Stelle / PLT-Stellennummer (früher EMSR-Stelle)EN IEC 62424
Instrument / Inline-InstrumentPLT-Stelle bzw. Messgerät in der RohrleitungEN IEC 62424
In-Line-Objekt / Inline-ObjektRohrleitungseinbau: Armatur, Formstück, Messgerät in der Leitung
Fitting / Fittings / FittingeFormstück (Bogen, T-Stück, Reduzierstück, Flansch)
ReduzierungReduzierstück (konzentrisch / exzentrisch)EN 10253
Handventilhandbetätigte Armatur (Absperr- oder Drosselarmatur)
RückschlagventilRückschlagarmatur (Rückschlagventil, -klappe); Rückflussverhinderer
Zeichnungsverweispfeil / Off-Page-ConnectorBlattverweis (Fortsetzung auf anderem Blatt)
RohrklassengrenzeRohrklassenwechsel
LiefergrenzeLiefer- bzw. Leistungsgrenze (Schnittstelle zwischen Lieferumfängen)
Rohrklasse (Spec)Rohrleitungsklasse: festgelegte Kombination aus Werkstoff, Druckstufe und Bauteilen
NennweiteNennweite DNEN ISO 6708
MediumFördermedium / Fluid (mit Mediumcode)
ValidierungKonsistenzprüfung der Schemadaten
Übernahmeregelnautomatische Übernahme von Eigenschaften (z. B. Nennweite vom Stutzen auf die Leitung)
DatenmanagerTabellenansicht aller Projektdaten (Grundlage für Listen)

Fachlich verantwortlich: A. Seitz, Geschäftsführer der A. Seitz Ingenieur GmbH (Anlagenplanung, AutoCAD Plant 3D)