Anlagenbau-Infobase · Kapitel 10 von 14
Revisionsmanagement
Der Revisionsstand kennzeichnet einen bestimmten Änderungsstand eines Dokuments. Bei jeder Überarbeitung erhält es einen neuen Index (Buchstabe oder Nummer) mit Gültigkeitsdatum, zum Beispiel Revision A bei Ersterstellung, Revision B nach der ersten Änderung. So bleibt jeder Stand rückverfolgbar.
Überblick
Projekte am besten in einem Projekt- oder Dokumentenmanagementsystem führen; dort ist die Historie lückenlos.
Checkliste Revisionsstand
- Es gibt immer nur eine Version im Zugriff.
- Kopieren von Dateien oder Ordnern als „Revision“ ist nicht zulässig.
- Laufende Bearbeitungen haben keine Versionsbeschreibung.
- Revisionen werden als ZIP-Archiv mit Speicherdatum abgelegt.
- Planrevisionen zusätzlich immer als PDF.
- Planungsvarianten nur im Namen der ZIP-Datei kennzeichnen.
- Revisionen in der Laufmappe der Projektdokumentation vermerken.
Speicherformate
Revisionsstände müssen gegen Veränderung geschützt sein. Eine DWG ist jederzeit änderbar und deshalb keine Revision. Den nativen Stand als ZIP sichern und die Zeichnung zusätzlich „drucken“; ein PDF gilt als Druck.
Passendes Angebot
Revision per Klick
Mit der Funktionserweiterung ASEING-Gesamtpaket (siehe Schriftfeld) werden Schriftfeld und Revision vor jeder Abgabe zentral gesetzt; die Layouts heißen danach automatisch „Format-Rev###“.
Begriff nach Wikipedia: Revisionsstand

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